Weil Worte Wurzeln schlagen

So geht's
1. Karte wählen. Dein Kind sucht sich eine Karte aus, ihr wählt gemeinsam eine oder du suchst eine passende für dein Kind aus.
2. Bild anschauen. Schaut zusammen das Bild an. Im Bild erkennt dein Kind eigene Gefühle wieder und findet Worte dafür.
3. Satz sprechen. Du liest den Satz vor, dein Kind spricht ihn nach, wenn es mag. Mit jeder Wiederholung wird er mehr zu seiner eigenen inneren Stimme.
4. Begleiter im Alltag. Am Zmorgetisch, im Kinderzimmer oder als Abendritual vor dem Einschlafen: Die Karte erinnert dein Kind daran, was in ihm steckt.
Worauf die Karten aufbauen
Wie ein Kind in den ersten Lebensjahren über sich denkt, wird oft zu seiner inneren Stimme im Jugend- und Erwachsenenalter. Mit den Karten prägst du diese Stimme liebevoll mit, Tag für Tag mit einem stärkenden Satz.
Ein gesunder Selbstwert entsteht durch Annahme, nicht durch Vergleich. Darum heisst es auf den Karten «Ich bin gut und richtig, genauso wie ich bin» und nie «Ich bin besser als andere».
Kinder, die erleben, dass Fehler zum Lernen dazugehören, trauen sich mehr zu. Karten wie «Ich darf Fehler machen und kann aus ihnen lernen» nehmen den Druck und machen Mut, Neues auszuprobieren.
Kleine, wiederkehrende Rituale geben Kindern Sicherheit und Orientierung im Alltag. Eine Karte am Morgen oder vor dem Einschlafen wird so zu einem festen Moment der Verbindung, für dein Kind und für dich.